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2026-07-14:Familienkonferenz - ein wichtiges Tool für den Familienalltag

Familienkonferenz – wie gemeinsames Reden den Familienalltag leichter macht

Ein ganz besonderer Elternabend in diesem Sommer: In Kooperation mit dem Familienstützpunkt Buttenheim und dem Landratsamt  Bamberg Stadt und Land findet dieser Abend in einer wirklich besonderen Location statt – in der Vini-Vinos Vinothek im Schloss Buttenheim.

Denn eine Familienkonferenz einzuführen oder im Familienalltag lebendig zu halten, braucht nicht nur gute Ideen und klare Schritte. Sie braucht auch einen passenden Rahmen. Gerade wenn es zuhause um schwierige Themen geht, spielen die äußeren Bedingungen eine viel größere Rolle, als wir oft denken: Wo sprechen wir miteinander? Wann? In welcher Atmosphäre? Und wie gelingt es, dass alle gehört werden, ohne dass aus einem Gespräch gleich die nächste Diskussion wird?

Genau das werden wir an diesem Abend nicht nur kennenlernen, sondern auch in diesem schönen Ambiente Stück für Stück erleben und ausprobieren.

Besonders in der Pubertät tauchen viele Dauerthemen auf: Streit rund um Medienzeiten, fehlende Mitarbeit im Haushalt, Unzuverlässigkeit, Diskussionen über Regeln oder ein Ton, der Eltern an ihre Grenzen bringt. Dann sind wir als Eltern gefragt, klar zu bleiben, Verantwortung nicht abzunehmen und gleichzeitig im Kontakt zu bleiben.

Die Familienkonferenz nach Debudey ist für mich eines der wertvollsten Werkzeuge in der Elternarbeit überhaupt. Sie schafft einen festen Rahmen, in dem Familien miteinander sprechen, Vereinbarungen treffen und Lösungen entwickeln können, die für alle nachvollziehbar sind. Nicht perfekt, aber gemeinsam. Und genau darin liegt ihre große Kraft.

An diesem Abend erfahren Sie,

  • wie eine Familienkonferenz Schritt für Schritt gelingt,
  • warum dieses Ritual den Familienalltag nachhaltig entlasten kann,
  • wie Regeln und Konsequenzen fair und nachvollziehbar entstehen
  • und warum es nie zu früh und nie zu spät ist, damit zu beginnen.

Die Teilnehmerzahl für diesen besonderen Abend ist begrenzt. Melden Sie sich deshalb gerne zeitnah an.

Ich freue mich sehr auf diesen Abend – und darauf, Sie in Buttenheim persönlich zu begrüßen.

2026-07-08: Pubertät begleiten - klar bleiben, wenn es stürmisch wird

Pubertät begleiten – klar bleiben, wenn es stürmisch wird

Dieser Abend ist ein Folgeseminar für alle Eltern, die bereits das Grundseminar „Pubertät konkret“ besucht haben.

Aufbauend auf den Grundlagen des Basiskurses nehmen wir diesmal ganz konkrete Alltagssituationen in den Blick: Diskussionen, die scheinbar kein Ende nehmen, schnell hochkochende Emotionen, Rückzug, Widerstand oder die Frage, wie Eltern klar bleiben können, ohne ständig in Machtkämpfe zu geraten.

Gemeinsam schauen wir darauf, was hinter dem Verhalten unserer Kinder steckt, welche Haltung uns im Familienalltag tragen kann und wie es gelingt, Emotionen zu regulieren und Schritt für Schritt mehr Eigenverantwortung zu stärken.

Ein Abend mit Raum für Austausch, Wiedererkennen und praktische Impulse für den Familienalltag.

Eltern, die bei mir das Seminar „Pubertät konkret“ absolviert haben, können sich gerne für diesen Abend anmelden.

Veranstaltungsort: Begegnungshaus Diespeck - Sandstr. 3 - 91456 Diespeck 

Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen über mein Kontaktformular. 

 

2026-06-30: Pubertät: Ständige Konflikte und Diskussionen nutzen statt vermeiden - ONLINE via ZOOM

Pubertät, ständige Konflikte und Diskussionen nutzen statt vermeiden

Meine Arbeit als Familienberaterin zeigt mir immer wieder: Gerade in der Pubertätsphase nehmen Konflikte und heftige Diskussionen in vielen Familien deutlich zu. Was früher vielleicht noch mit einer kurzen Erklärung, einer klaren Ansage oder einem gemeinsamen Kompromiss gelöst werden konnte, entwickelt sich plötzlich zu einer Dauerstresssituation.

Eltern erleben dann häufig, dass sie scheinbar immer wieder über die gleichen Themen sprechen: Schule, Hausaufgaben, Mediennutzung, Mithilfe im Haushalt, Ordnung, Geschwisterstreit oder die Frage, wie viel Verantwortung ein Kind oder Jugendlicher bereits übernehmen kann. Viele Eltern haben dabei das Gefühl, schon hundertmal das Gleiche gesagt zu haben – und trotzdem kommt es beim Kind nicht wirklich an.

Sätze wie „Ich will jetzt aber nicht mehr lernen“, „Ich habe doch schon genug gemacht“, „Warum soll ich immer helfen?“ oder „Alle anderen dürfen viel länger ans Handy“ gehören in vielen Familien zum Alltag. Und auch der Satz „Mach doch endlich mal das Handy aus!“ wird oft nicht nur einmal am Tag gesagt.

An diesem Elternabend wollen wir genau auf diese Konflikte schauen – aber nicht mit dem Ziel, sie um jeden Preis zu vermeiden. Denn Konflikte in der Pubertät sind nicht nur anstrengend. Sie haben auch eine wichtige Funktion.

Im ersten Teil des Abends geht es darum zu verstehen, warum Kinder und Jugendliche in dieser Lebensphase überhaupt so häufig in Diskussionen einsteigen.

Was passiert in der Pubertät?

Warum wird plötzlich so viel hinterfragt?

Warum werden Regeln, Grenzen und Absprachen immer wieder neu verhandelt?

Und welche Bedürfnisse stehen eigentlich hinter diesen Auseinandersetzungen - auf beiden Seiten?

Denn oft geht es bei einem Streit nicht nur um das Handy, die Hausaufgabe oder den Geschirrspüler. Hinter diesen Alltagsthemen liegen häufig tiefere Bedürfnisse: nach Autonomie, Zugehörigkeit, Anerkennung, Orientierung, Mitbestimmung oder Entlastung. Gleichzeitig haben auch Eltern berechtigte Bedürfnisse: nach Verlässlichkeit, Respekt, Sicherheit, Entlastung und einem Familienalltag, der nicht ständig von Diskussionen bestimmt wird.

Wenn wir beginnen, Konflikte nicht nur als Störung zu sehen, sondern als Hinweis auf Bedürfnisse, Entwicklungsschritte und Beziehungsthemen, verändert sich der Blick. Dann können Diskussionen zu einer Chance werden: für mehr Verständnis, klarere Kommunikation und tragfähigere Lösungen im Familienalltag.

Im zweiten Teil des Abends stelle ich konkrete Lösungsmodelle vor, die Eltern im Alltag unterstützen können. Wir schauen auf typische Konfliktsituationen rund um Lernen, Mediennutzung, Verantwortung im Haushalt und Geschwisterstreit. Dabei geht es nicht um perfekte Lösungen, sondern um alltagstaugliche Möglichkeiten, wie Eltern klar bleiben können, ohne ständig in Machtkämpfe zu geraten.

Ein besonderer Blick gilt auch der Frage: Warum streiten Geschwister eigentlich so häufig? Auch hier lohnt es sich, hinter das Verhalten zu schauen und zu verstehen, was Kinder im Streit miteinander lernen – und wann Eltern sinnvoll eingreifen sollten.

Dieser Abend möchte Eltern entlasten, Orientierung geben und Mut machen. Denn Pubertät bedeutet nicht, dass Beziehung verloren geht. Pubertät bedeutet, dass Beziehung sich verändert. Und genau darin liegt eine große Chance.

Ich freue mich sehr, dass dieser Elternabend durch die Kooperation mit dem Familienstützpunkt Fürstenfeldbruck für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden kann. Der Abend wird über den Familienstützpunkt finanziert und dadurch Eltern ermöglicht.

Termin: Dienstag, 30. Juni 2026
Uhrzeit: 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr 
Ort / Format: ONLINE via ZOOM - Bildschirm muss eingeschaltet sein
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

2026-04-30: Wenn Gefühle überkochen – Emotionsregulation bei Teenagern verstehen und begleiten

Die Pubertät ist eine der intensivsten Entwicklungsphasen im Leben – für Jugendliche genauso wie für uns Eltern. Gefühle kommen plötzlich, heftig und oft unkontrollierbar. Wut, Traurigkeit, Rückzug oder auch scheinbar grundlose Ausbrüche gehören für viele Familien zum Alltag.

Und genau hier ist es wichtig zu verstehen:
Teenager können ihre Emotionen oft noch gar nicht selbst regulieren.

Durch die hormonellen Veränderungen und die „Baustelle Gehirn“ in dieser Lebensphase sind Jugendliche häufig von ihren eigenen Gefühlen überwältigt. Sie reagieren impulsiv, widersprüchlich oder ziehen sich zurück – nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil sie (noch) nicht anders können.

An diesem Abend schauen wir gemeinsam darauf,
worum es bei Gefühlen wirklich geht.

Denn hinter jeder starken Emotion steckt ein unerfülltes Bedürfnis.
Wenn wir beginnen, diese Zusammenhänge zu verstehen, verändert sich unser Blick auf unsere Kinder – und damit auch unser Handeln im Alltag.

Du bekommst an diesem Abend:

  • ein verständliches Bild davon, was in deinem Teenager gerade passiert
  • Klarheit darüber, welche Bedürfnisse hinter starken Emotionen stehen
  • konkrete Impulse, wie du diese Bedürfnisse erkennen kannst
  • alltagstaugliche Strategien, wie du dein Kind in der Emotionsregulation begleiten kannst

In meiner Arbeit als Familien- und Jugendcoach ist die Emotionsregulation eines der zentralen Themen im Einzelsetting. Denn genau hier entscheidet sich, ob Konflikte eskalieren – oder ob Entwicklung möglich wird.

Mein Ziel ist es, dir nicht nur Wissen mitzugeben, sondern dich zu stärken in deinem Gefühl:
Ich verstehe mein Kind – und ich weiß, wie ich es begleiten kann.

Denn Jugendliche lernen den Umgang mit ihren Emotionen nicht allein.
Sie lernen durch Vorbilder.
Und sie lernen durch uns.

Am Ende des Abends nimmst du konkrete Tools mit, die du direkt im Familienalltag umsetzen kannst – damit aus impulsiven Reaktionen Schritt für Schritt ein bewussterer Umgang mit Gefühlen entstehen kann.

Ganz im Sinne meines Ansatzes:
Wissen, worum es geht – Fühlen, was es braucht – Machen, was jetzt dran ist.

Achtung ‼️ Der Abend ist leider bereits ausgebucht 

2026-06-17: Warum ist mein Kind gerade so "anstrengend"? Schwieriege Verhaltensweisen besser verstehen - Kinder und Jugendarztpraxis Dr. Fröhlich in Forchheim

 Warum ist mein Kind gerade so anstrengend?

Schwierige Verhaltensweisen besser verstehen und gelassener darauf reagieren

Im Familienalltag gibt es immer wieder Momente, in denen Kinder uns herausfordern:
Sie reagieren laut, ziehen sich zurück, diskutieren, verweigern oder scheinen einfach „anstrengend“ zu sein.

Doch hinter jedem Verhalten steckt mehr.

An diesem Abend geht es darum, auffälliges oder herausforderndes Verhalten besser zu verstehen
und den Blick auf das zu richten, was wirklich dahinterliegt:
👉 die Bedürfnisse Ihres Kindes.

Dabei arbeiten wir mit einem klaren inneren Zusammenhang:
Gedanken, Gefühle und Verhalten stehen immer miteinander in Verbindung.
Wenn wir diesen Zusammenhang erkennen, wird es leichter, Situationen einzuordnen –
und im nächsten Schritt anders darauf zu reagieren.

Gemeinsam schauen wir auf typische Alltagssituationen aus Ihrem Familienleben
und öffnen den Raum für einen Perspektivenwechsel:
👉 Was zeigt mir mein Kind gerade wirklich?
👉 Worum geht es unter der Oberfläche?

Bedürfnisorientiert zu begleiten bedeutet dabei nicht, jeden Wunsch zu erfüllen,
sondern das eigentliche Bedürfnis hinter dem Verhalten zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren.

Das braucht Klarheit, Übung und manchmal auch den Mut, vertraute Muster zu hinterfragen.

Bringen Sie gerne Ihre eigenen „anstrengenden“ Alltagssituationen mit –
wir schauen gemeinsam darauf und entwickeln konkrete Möglichkeiten für Ihren Umgang damit.

So gehen Sie am Ende des Abends mit mehr Ruhe, Klarheit und Sicherheit nach Hause –
und mit einem neuen Blick auf das Verhalten Ihres Kindes.


Rahmen & Ablauf

Die Elternabende finden in einer bewusst kleinen Runde in der Kinder- und Jugendarztpraxis Dr. Fröhlich,  statt.
Hier öffne ich den Raum für vertrauensvollen, persönlichen Austausch, individuelle Fragen und echte Gespräche.

29€ pro Person 

Bringen Sie gerne etwas Bequemes mit sowie ein Notizbuch oder Ihr persönliches Familien- oder Tagebuch,
um Gedanken und Impulse für sich festzuhalten.

Handouts mit den Inhalten des Abends sind vor Ort erhältlich.

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